Logo

Radvergnügen genießen, gemeinsam möglichst viele Radkilometer sammeln und tolle Preise gewinnen

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Lauterach gaben am 18. März gemeinsam mit Landesstatthalter Christof Bitschi den offiziellen Startschuss für „Vorarlberg Radelt 2026“. Ab sofort heißt es wieder: Radvergnügen genießen, gemeinsam möglichst viele Radkilometer sammeln und tolle Preise gewinnen.

Von 20. März bis 30. September werden wiederum rund 10.000 Vorarlberger:innen in die Pedale treten und ihre Radkilometer mittels „Österreich radelt“ App dokumentieren.

Der „Schoolbiker“ ist eine der Hauptaktionen von „Vorarlberg radelt“. Schulklassen sammeln gemeinsam Radkilometer und erradeln sich nach Erreichen vorgegebener Kilometerziele zahlreiche Gewinnchancen: So winken den Klassen u.a. ein Pimp your Bike Workshop, ein Fahrsicherheitstraining oder Geld für die Klassenkassa. 1.388 Schüler:innen haben 2025 an der Aktion teilgenommen und sind gemeinsam im Durchschnitt 4.800 km (!) pro Tag geradelt.

Mit „Vorarlberg radelt“ sollen neben den Schüler:innen auch gezielt weitere Bevölkerungsgruppen zum Radfahren motiviert werden. So setzt „Vorarlberg radelt“ eigene Schwerpunkte für Berufspendlerinnen und Pendler mit der Aktion „Radelt zur Arbeit“, für das Radfahren im Alltag sowie im Sommer speziell für Ausflügler:innen.

Sicherheit im Straßenverkehr – eine wichtige Voraussetzung

„Ein wesentlicher Schlüssel, um noch mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren, ist die Sicherheit im Straßenverkehr“, betont LSth. Bitschi: „Im Rahmen der Verkehrssicherheitsstrategie Vorarlberg 2025–2034 haben wir daher umfassende Maßnahmen und Ziele definiert, wie Land und Gemeinden gemeinsam die Verkehrssicherheit, insbesondere für die jungen und schwächeren Verkehrsteilnehmer, weiter erhöhen können. Die Vorarlberger Gemeinden leisten dabei einen wichtigen Beitrag.“

Mitmachen – So einfach geht’s

In der „Österreich radelt“-App oder online unter www.vorarlberg.radelt.at registrieren, losradeln und Kilometer eintragen.

Lauterach zeigt, wie es geht

Ein hervorragendes Beispiel ist die Marktgemeinde Lauterach. Seit 2004 ist Lauterach Mitglied der plan b Gemeinden, einem regionalen Zusammenschluss zur Förderung eines modernen und nachhaltigen Mobilitätsmanagements. Gemeinsam mit den Partnergemeinden werden laufend Maßnahmen entwickelt, um umweltfreundliche Verkehrsformen attraktiver zu gestalten.

Gemeinderat Walter Pfanner erläutert: „Wir haben Fahrradstraßen mit einer Gesamtlänge von rund 2,6 Kilometern verordnet. Entlang der Radwege stehen neun Fahrrad-Servicestationen zur Verfügung. Im gesamten Gemeindegebiet haben wir Fahrradabstellanlagen für insgesamt 1.226 Fahrräder geschaffen.“

Auch im Bereich Verkehrssicherheit setzt Lauterach gezielte Maßnahmen. So wurde u.a. eine Schulstraße eingerichtet, um Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.

„Ein wichtiger Bestandteil unserer Verkehrssicherheitsarbeit ist die jährliche Analyse der Fahrradunfälle in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit“, betont Walter Pfanner. „Auf Basis dieser Auswertungen setzen wir verkehrstechnische Verbesserungen um.“
Für ihr Engagement wurde die Gemeinde 2022 als fahrradfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Aktuell befindet sich ein regionales Radroutenkonzept in der Beschlussfassung, das gemeinsam mit den plan b Gemeinden erarbeitet wurde. Ziel ist es, das Radwegenetz weiter zu verbessern und die Gemeinden der Region noch besser miteinander zu verbinden.

Dass diese Voraussetzungen zum Radfahren in Lauterach motivieren, zeigt auch die Bilanz bei „Österreich radelt“: bereits dreimal erreichte Lauterach den dritten Platz in der Kategorie der Gemeinden zwischen 5.000 bis 15.000 Einwohner:innen.

Vorbildliche Mittelschule Lauterach

Gabriele Dünser, Direktorin der Mittelschule Lauterach gehört zu den zahlreichen Radbegeisterten: „Aus der Überlegung heraus, wie ich einen zusätzlichen, persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten könnte, bin ich vor sechs Jahren vom Auto aufs Rad umgestiegen. Neben der frischen Luft und der Bewegung, bekomme ich durchs Radfahren den Kopf frei.“ Gabriele Dünser weiß aber auch um den Nutzen des Radfahrens für ihre Schüler:innen. „Radfahren kann wesentliche dazu beitragen, dass junge Menschen einen positiven Zugang zu einem zukunftsträchtigen Verkehrsverhalten bekommen. Radfahren verbindet körperliche Betätigung und das Entwickeln von Umweltbewusstsein.“

An der Mittelschule Lauterach Schule sind aber auch die Lehrerinnen und Lehrer gute Vorbilder. „An bestimmten Tagen kommen gut 50 Prozent unserer Lehrpersonen mit dem Rad zur Schule“, freut sich die Direktorin. Die Teilnahme am Schoolbiker 2026 soll Schüler und Lehrpersonen nun zusätzlich motivieren.

Zum 19. Mal in Folge

Zum bereits 19. Mal in Folge lädt „Vorarlberg radelt“ Alt und Jung ein, in die Pedale zu treten. „Gemeinsam mit anderen Bundesländern bildet Vorarlberg radelt´ die inzwischen bundesweit größte Motivationskampagne für Radfahren in Österreich“, erklärt Radverkehrskoordinatorin Anna Schwerzler-Nigg. „Zum Mitmachen beiVorarlberg radelt´ ist jeder und jede eingeladen. So wollen wir Anreize schaffen, besonders im Alltag viel mit dem Fahrrad unterwegs zu sein – am Weg zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit. Spaß an der Bewegung steht besonders bei unseren Sommer- und Orte-Sammelaktionen mit der `Österreich radelt´ App im Vordergrund.“

In Kooperation mit dem Bund und bundesweiten Sponsoren, der Raiffeisen Landesbank, dem ÖAMTC, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, der Bildungsdirektion Vorarlberg und der Offenen Jugendarbeit Dornbirn verlost „Vorarlberg radelt“ auch heuer wieder zahlreiche Preise – Falträder, E-Bikes, Radzubehör, Radhelme, Gravity Cards für Bikeparks, V-Cards für die ganze Familie, Wellnessgutscheine, Sparbücher u.v.a.m.

Über 300 Vorarlberger Unternehmen, Gemeinden und Vereine sind Partner

„Vorarlberg radelt“ wird unterstützt von über 300 Veranstaltern – d.s. Vorarlberger Unternehmen, Gemeinden und Vereine, die ihre Mitarbeitenden, Bürger:innen sowie Vereinsmitglieder zum Radfahren motivieren - mit eigenen „Vorarlberg radelt“ Challenges, mit Veranstaltungen und der Verlosung von zusätzlichen Preisen.

Partner von „Vorarlberg radelt“ werden

Als Arbeitgeber, Gemeinde, Verein oder Schule unter www.vorarlberg.radelt.at/veranstalter  registrieren.

„Vorarlberg radelt“ 2026

  • Hauptaktion - 20.3. bis 30.9.
    50 km radeln und E-Bikes, Fahrräder oder Radzubehör gewinnen.

  • Schoolbiker- 20.3. bis 6.6.
    Als Schulklasse gemeinsam in die Pedale treten und gewinnen: Pimp your bike Workshop, Radtechniktraining, Geld für die Klassenkassa oder Eis für die ganze Schule!

  • Vorarlberg radelt zur Arbeit - 1.5. bis 30.6.
    Zur Arbeit radeln und Raiffeisen Sparbücher im Wert von je 333 Euro gewinnen.

  • V-CARD Ziele entdecken! - 1.5. bis 30.9.
    Ins Schwimmbad, zum Museum oder zur Bergbahn radeln und V-CARDs für die ganze Familie gewinnen.

„Vorarlberg radelt“ ist Teil der bundesweiten Aktion Österreich radelt, einer Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und aller teilnehmenden Bundesländer, mit dem Ziel, den Radverkehrsanteil in Österreich nachhaltig zu steigern. Das Energieinstitut Vorarlberg betreut die Umsetzung im Auftrag des Landes Vorarlberg.