780 Millionen Euro jährliche Bruttowertschöpfung in Vorarlberg
Eine aktuelle Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung der illwerke vkw für Vorarlberg. Die laufende Geschäftstätigkeit des Unternehmens löst jährlich eine direkte, indirekte und induzierte Bruttowertschöpfung von rund 780 Millionen Euro im Land aus. 2.957 Arbeitsplätze werden durch die illwerke vkw in Vorarlberg ausgelöst.
„Die Ergebnisse der Studie sind ein Beleg dafür, dass die illwerke vkw wirtschaftlich erfolgreich arbeitet und Verantwortung für das Land übernimmt. Die illwerke vkw leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke und größerer Unabhängigkeit Vorarlbergs“. Landeshauptmann Wallner
Lünerseewerk II als Schlüsselprojekt für europäische Versorgungssicherheit
Ende Juli steht beim Projekt Lünerseewerk II mit der Einreichung für die Umweltverträglichkeitsprüfung ein wichtiger Meilenstein bevor. Das geplante Pumpspeicherkraftwerk nutzt bestehende Infrastruktur der Werksgruppe Obere Ill-Lünersee und soll künftig einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung des europäischen Energiesystems leisten.
„Volatile erneuerbare Energie aus Windkraft und Photovoltaik braucht leistungsfähige Speicher. Mit dem Lünerseewerk II nutzen wir vorhandene Ressourcen und bestehende Infrastruktur optimal und schaffen zusätzliche Flexibilität für die Energieversorgung der Zukunft.“ Vorstandsvorsitzender Dr. Christof Germann

Das Baubudget der illwerke vkw für das Jahr 2026 beträgt rund 400 Millionen Euro. Zusätzlich zu Generalerneuerungen von Kraftwerksanlagen sowie Investitionen in die Netzinfrastruktur wird auch der Glasfaser- und Nahwärmeausbau konsequent weitergeführt. Für das Projekt Nahwärme Bludenz-Bürs wurde im Aufsichtsrat der Baubeschluss gefasst. Der Baustart soll Ende Sommer erfolgen.
97 Millionen Euro für das Land Vorarlberg
Der Aufsichtsrat der illwerke vkw AG hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 festgestellt. Das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss von 159 Millionen Euro. Der Rückgang zum Vorjahr resultiert dabei vor allem aus der niedrigeren Wasserführung, dem Energiekrisenbeitrag Strom und erhöhten Instandhaltungskosten. Die direkten Zahlungen an den Eigentümer Land Vorarlberg betragen für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 97 Millionen Euro. Die Erlöse stammen fast ausschließlich aus der Geschäftstätigkeit des Geschäftsfeldes Wasserkraft auf dem deutschen Markt.

