Seit mittlerweile drei Jahren läuft das Kleinwasserkraftwerk Palüdbach in Brand störungsfrei. Drei Jahre, in denen das Kraftwerk mit seinen zwei Turbinen - Hoch- und Niederdruck - rund zehn Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt hat. Genügend, um damit jährlich mehr als 700 Vorarlberger Haushalte mit Energie zu versorgen - wird der erzeugte Strom doch in das VKW-Netz eingespeist. Und schon heute ist klar: "Wir sind voll auf Kurs. Die berechneten Zahlen stimmen und der Betrieb läuft de facto störungsfrei. Wenn es so weiter geht, haben sich die Investitionskosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro nach 15 Jahren amortisiert", ist Michael Domig, Bürgermeister der Berggemeinde Brand, voll des Lobes ob des Palüdbach-Kraftwerkes. Wenig überraschend also, dass auch ein weiteres Kleinwasserkraftwerk in Brand auf wenig Widerstand gestoßen ist. Für 8,2 Millionen Euro errichtet die VKW derzeit am Alvierbach ein Kraftwerk, das zukünftig rund 1.700 Haushalte mit Strom versorgen soll. Der Probebetrieb ist für das erste Quartal 2019 geplant.