Als „puren Luxus“ empfand sie ihren motorisierten Begleiter schon seit einigen Jahren, gibt Julia Gächter rückblickend zu. Und doch war der tägliche Arbeitsweg im Auto liebgewonnene Gewohnheit, ein Stück weit Bequemlichkeit. Notwendig? Definitiv nicht, wie die Wolfurterin heute weiß. „Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht, ich habe im Auto nur noch hinausgeworfenes Geld gesehen“, erklärt sie die damaligen Beweggründe, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken. Die Konsequenz: Seit vergangenem Sommer bewältigt die Lehrerin den täglichen Arbeitsweg von Wolfurt nach Dornbirn mit dem Fahrrad, ihr Auto hat sie mittlerweile verkauft – und diese Entscheidung zu keiner Minute bereut.