Es sind nicht nur technische Herausforderungen, die auf dem Weg zur Energieautonomie 2050 gemeistert werden müssen. Im Gegenteil: Das Aufbrechen liebgewonnener Alltagsroutinen zugunsten klimafreundlicher Alternativen – allen voran in den Bereichen Ernährung und Mobilität – ist für ein Erreichen des ambitionierten Ziels unumgänglich. Die Initiative "Probier amol", unterstützt vom Energieninstitut Vorarlberg, Allmenda Social Business eG, dem Österreichischen Ökologie-Institut sowie der FH Vorarlberg, hat sich genau diesem Kernanliegen verschrieben – und konnte innerhalb von nur drei Jahren 10.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für diese Idee begeistern. Insgesamt wurden im Rahmen der Initiative beeindruckende 2.000 Tonnen CO2 bzw. 130 Tonnen Fleisch und 3,5 Millionen Autokilometer eingespart. „Dieser großartige Beitrag zum Klimaschutz ist das Ergebnis vieler einzelner Schritte und dem Mut, sich auf Änderungen einzulassen“, resümiert Projektleiterin Karin Feurstein vom Energieinstitut Vorarlberg zufrieden.