Im Rahmen der energiewerkstatt.schule im Jänner 2017 erklärte Energiemanager Albert Rinderer den Volksschülern, wo Energie gebraucht wird, was es für Energieformen gibt und auch den Unterschied zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energiequellen. In der darauf folgenden Woche schrieben die Volksschüler der 3. und 4. Klasse einen Brief an ihren Bürgermeister mit dem eindeutigen Wunsch, dass die Schule in Zukunft mit erneuerbarer Energie beheizt werden soll, und übergaben diesen Brief persönlich im Gemeindeamt.

Dieses Anliegen der nächsten Generation wollte Bürgermeister Alwin Müller mit konkreten Zahlen prüfen. Angebote von Installateuren, die Bedarfszuweisung des Landes und die in Klimamodellregionen noch zusätzlich erhöhte Förderung durch den Klimafond brachten das für viele überraschende Ergebnis, dass sich eine Umstellung auf Pellets für die Gemeinde in weniger als 10 Jahren amortisiert. Somit gab es im Juli 2017 einen einstimmigen Beschluss für den Heizkesseltausch. Der Umbau erfolgte dann im September 2017 knapp nach dem ersten Kälteeinbruch.

Diese Umstellung ist wirtschaftlich interessant, ersetzt den Ölverbrauch von ca. 8000 Liter und entlastet die Umwelt um ca. 27 t CO2 im Jahr. Gleichzeitig darf aber die noch notwendige energetische Sanierung des für die Gemeinde so wichtigen Gebäudes nicht aus den Augen verloren werden.