Mit einem Energie-Tag pro Woche oder einer ganzen Energiewoche pro Jahreszeit haben die Kindergärten das ganze Jahr über spannende Projekte umgesetzt. Im Herbst werden die Themen Windkraft und Mobilität, im Winter Wärme und Kälte, Licht und Strom, im Frühjahr Wasserkraft sowie im Sommer Sonnenkraft in den Mittelpunkt gerückt – und spielerisch mit den Kindern erarbeitet.

Energieautonomie kindgerecht aufbereitet
Wie kann ich Wind sichtbar machen? Wie macht man aus Kuhfladen Strom? Was sind erneuerbare Energien – oder wie kann man die Kraft der Sonne nutzen? Das Thema Energie wurde so spannend, kindgerecht und abwechslungsreich in den Kindergartenalltag integriert. „Auf unserem Weg zur Energieautonomie ist es von zentraler Bedeutung, dass auch schon unsere Kleinsten lernen, wo die Energie herkommt und dass wir sorgsam damit umgehen müssen. Die Pädagoginnen leisten dabei einen wichtigen Beitrag und haben das Thema Energie engagiert und phantasievoll mit den Kindern umgesetzt.“, lobte LR Schwärzler.

Pädagoginnen leisten wertvollen Beitrag
Auch die Programmverantwortliche Nicole Sperzel vom Energieinstitut Vorarlberg freut sich über das Engagement: „Das große Interesse der Pädagoginnen, sich und ihre Schützlinge mit dem Thema Energieautonomie auseinander zu setzen, überrascht mich auch heuer. Umso größer ist der Ansporn, die Pädagoginnen gut und praxisnah dabei zu unterstützen.“

Das Programm „Ein Königreich für die Zukunft“ wurde im abgelaufenen Kindergartenjahr zum dritten Mal durchgeführt und erfreut sich steigender Beliebtheit. Insgesamt haben schon fast tausend Kinder daran teilgenommen. Für das kommende Jahr haben sich bereits 19 Kindergärten angemeldet.

„Ein Königreich für die Zukunft“ wird im Rahmen des Bildungsprogramms „Energieautonomie begreifen“ für Schulen und Kindergärten vom Energieinstitut Vorarlberg begleitet und von illwerke vkw und dem Land Vorarlberg finanziell unterstützt.

Am 29.06.2016 wurden die Kindergartenpädagoginnen im Landhaus von Landesrat Ing. Erich Schwärzler, DI Josef Burtscher (Geschäftsführer Energieinstitut Vorarlberg), Andreas Neuhauser (Leiter Kommunikation illwerke vkw), Martin Seeberger (Bereichsleiter illwerke vkw), Margot Thoma (Kindergarteninspektorin) und Markus Bacher (Gemeindevorstand Höchst) für Ihr Engagement gewürdigt.