Auch wenn er beruflich mit Technik wenig am Hut hat: Im Keller seines Hauses und somit in der Nähe der Schaltzentrale seiner Haustechnik fühlt sich Mario Breuss pudelwohl. Der Familienvater aus Zwischenwasser weiß jederzeit, wie viel Energie sein im Jahr 2005 erbautes Fertigteilhaus benötigt, wann die Photovoltaikanlage am Dach Höchstleistung bringt – oder wie hoch der Wirkungsgrad seiner Wärmepumpe ist. Der Grund? Schlicht Interesse. „Für mich ist es beruhigend zu wissen, dass unsere Haustechnik zu 100 Prozent funktionstüchtig ist – und das seit mittlerweile zehn Jahren“, erklärt der Polizist. Erkenne er eine Abweichung in den Zahlen, könne er schnell entgegenwirken. „Wir haben so auch ohne Lüftungsanlage oder 3-fach-verglaste Fenster extrem niedrige Betriebskosten“, so Breuss. Klar sei nämlich auch: Nachhaltigkeit und ökologisches Verhalten seien ihm sehr wichtig – „es soll sich aber auch finanziell rechnen“, sagt er.