Bregenz (VLK) – Die zur Umsetzung des Landesprogramms Energieautonomie Vorarlberg erarbeiteten Maßnahmen zeigen Wirkung. Sowohl in Sachen Energieverbrauch und CO2-Reduktion als auch beim Ausbau der erneuerbaren Energie werden die Zielvorgaben weitgehend eingehalten und teilweise sogar übertroffen. Dieses Resumee entnehmen Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Erich Schwärzler einem nun vorliegenden Zwischenbericht.

Um die mit Zeithorizont 2020 angepeilten Energieziele zu erreichen, haben vier Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen Erneuerbare Energieträger, Raumwärme, Industrie und Gewerbe sowie Mobilität und Raumplanung beschäftigen, 40 von 101 enkeltauglichen Maßnahmen priorisiert, um deren Umsetzung zu begleiten. In Summe sollen gegenüber 2005 der Energieverbrauch um 15 Prozent und die CO2-Emissionen um 18 Prozent verringert werden. Im Gegenzug soll der Anteil der erneuerbaren Energieträger gegenüber 2009 um ca. 13 Prozent gesteigert werden. "Das sind ambitionierte, aber machbare Ziele. Wichtig ist: Energie soll erneuerbar, verfügbar und leistbar sein", erklärt Landesrat Schwärzler.

In einem jährlichen Monitoringbericht werden Zahlen und Daten präsentiert, um den jeweiligen Umsetzungstand des Prozesses darzustellen. Die bereits verfügbaren Ergebnisse des Zwischenberichtes werden in den nächsten Monaten um die derzeit noch nicht vorliegenden Daten für das Jahr 2012 ergänzt. Anfang 2014 soll erstmals ein umfassender Monitoringbericht vorgelegt werden, der den fachlich und politisch Zuständigen die Gelegenheit zur tieferen Analyse gibt. Landesstatthalter Rüdisser: "Es ist wichtig, auf diese Weise die Entwicklung kontinuierlich und detailliert zu beobachten. Dadurch wissen wir jeweils, wo wir stehen, und haben die Möglichkeit zur Nachjustierung von Maßnahmen."

Der vorläufige Zwischenbericht zeigt auf, dass der gesamte Energieverbrauch in Vorarlberg in den letzten Jahren trotz Zunahme der Wohnflächen, Wirtschaftswachstum und Zunahme des Verkehrs konstant geblieben bzw. tendenziell leicht gesunken ist. Bei den CO2–Emissionen ist der Trend zur Reduktion klar erkennbar, was auf den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energieträgern zurückzuführen ist.

Beilagen:

Die VLK finden Sie hier
Download: Vorläufiger Zwischenbericht zum Monitoring