Bei einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenpflegevereins Bregenz waren die Augenbrauen skeptisch nach oben gerichtet, als Vereinsobmann Armin Greußing Anfang des Jahres über die Erweiterung des Fuhrparks um Elektroautos informierte. Groß waren die Bedenken allen voran hinsichtlich der Alltagstauglichkeit. Bedenken, die Monate später wie weggewischt sind. All jene Pflegerinnen und Pfleger, die mit den E-Flitzern durch Bregenz düsen – unter ihnen auch Diplom-Krankenpfleger Fuad Kurtovic – zeigen sich mehr als zufrieden. „Jedes unserer Autos ist einer Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter zugeteilt. Das bedeutet: Unsere E-Fahrerinnen und –Fahrer konnten nun schon viele Erfahrungen sammeln – und sind sehr zufrieden“, weiß Greußing. Auch deshalb, weil der Einsatzzweck für die gebrauchten Stromer sinnvoller nicht sein könnte: Zwischen 5 und 20 Kilometer pro Tag legen die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger mit ihrem Auto im Schnitt in Bregenz zurück, mehr als 1.000 Kilometer pro Jahr kommen deshalb selten zusammen. Reichweiten-Sorgen gibt es da wenig überraschend nicht einmal mit der ersten Generation Elektroautos.