Die Blicke der Passanten sind Christian Kob sicher, wenn er mit seinem E-Roller durch Dornbirn düst. Nicht, weil der zweifellos schicke Scooter mit seiner grünen Nummerntafel optisch über die Maßen hervorsticht. Vielmehr deshalb, weil die auf Abrollgeräusche reduzierte Soundkulisse einfach nicht zum erlernten Roller-Bild passen will. „Man fällt auf. Ich wurde schon oft darauf angesprochen, was ich da eigentlich fahre“, lacht der Dornbirner, der seit nunmehr vier Monaten auf seinen elektrisch betriebenen Roller schwört. Der Hintergrund: Während Elektroautos auch hierzulande aus dem Straßenverkehr kaum mehr wegzudenken sind, zählen Elektro-Mopeds nach wie vor zur Ausnahme im Straßenbild. Ein Umstand, der sich mit dem Vorarlberger Hersteller SNE ändern soll – und auch für Kob ausschlaggebender Impuls war. „Natürlich kann man E-Roller auch über das Internet beziehen. Aber mir war es wichtig, dass ich unmittelbar vor Ort eine Service- und Anlaufstelle habe“, betont der Familienvater.