Knapp 15 Prozent der Bevölkerung in Österreich gelten als armutsgefährdet, 230.000 Menschen ist es hierzulande nicht möglich, ihre Wohnung im Winter angemessen warm zu halten. Ein Umstand, der sich aufgrund der zusehends steigenden Energiepreise in Zukunft weiter droht zu verschärfen. Die Folge? Immer mehr Österreicher leiden unter Energiearmut – und sind mit Energieschulden, Abschaltungen, Einschränkungen im Energiekonsum auf Kosten der Gesundheit oder durch den Wahlzwang, ob das Einkommen für Essen oder Heizen ausgegeben wird, konfrontiert. Kurzum: Energiearmut entsteht durch ein Wechselspiel von niedrigen Einkommen, geringer Energieeffizienz und hohen Energiepreisen.