Schade fand es Christine Feistenauer schon seit geraumer Zeit, dass gerade in der e5- und Öko-Gemeinde Mäder viele Kinder mit dem Auto in den Kindergarten und in die Schule gebracht wurden. Oft sei kein langer Schulweg, sondern schlicht Bequemlichkeit der Grund, wie die zweifache Mutter erklärt. „Ich bin der Meinung, Kinder sollten nicht nur bequem im Auto chauffiert werden.“ Wenig überraschend also, dass die Lehrerin für musikalische Früherziehung an der Initiative „Probier amol“, die Verhaltensänderungen in den Bereichen Ernährung und Mobilität zum Ziel hatte, schnell Gefallen fand – und ihr Kindergarten- sowie Schulkind im Rahmen des Experiments „Klimameilen sammeln“ fleißig Distanz zurücklegen ließ. Für die Gesundheit – und einen guten Zweck: Die Anschaffung von Spielgeräten für den Kinderspielplatz des Kindergartens bzw. den Pausenhof der Volksschule stand im Mittelpunkt der Aktion.