Es war zweifelsohne ein Abenteuer, auf das sich der 47-jährige Helmut Kohler mit der Sanierung seines Wälderhauses eingelassen hat. Auch wenn der Andelsbucher aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit als Zimmerer den Aufwand ansatzweise abschätzen konnte: Wirklich im Detail durchkalkulieren lässt sich ein mehr als 250 Jahre altes Haus eben nicht. „Wir haben schon zehn Jahre lang in diesem Haus gewohnt und hatten einen emotionalen Bezug dazu. Mir war daher von vornherein klar, dass ich etwas Besonderes daraus zaubern wollte“, erklärt der Bauherr die Entscheidung, das Elternhaus seines Vaters einer Sanierung zu unterziehen. „Ich finde es extrem schade, dass alte Häuser zusehends aus unserer Landschaft verschwinden. Für mich kam ein Abriss des Hauses und somit ein Neubau nicht in Frage", betont Kohler. Und auch vier Jahre nach Projektstart ist für den einstigen Weltenbummler klar: Es war die richtige Entscheidung.