Das Ladenkonzept von KRAMERs Spar lässt staunen – und ist für die Gemeinde Doren ein Schritt, um sich zukunftsfit zu machen. Alles, wofür der Laden stehen und, was er sein soll, ist in Kramers-Leitsatz „ikoufa – guat leaba – gnüssa“ treffend zusammengefasst. Das gute Leben ist für Neo-Geschäftsführer Klaus Kramer unter anderem mit einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung verknüpft. Energieeffizienz und saubere Energie gehören da dazu. KRAMERs Spar ist deshalb mit einer Wärmerückgewinnungsanlage ausgestattet. Diese liefert rund 50 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs von 19.000 Kilowattstunden. Die Restwärme kommt – wie könnte es anders sein – aus dem örtlichen Biomasseheizwerk-Doren. Genauso smart ist KRAMERs Spar in Sachen Strom unterwegs. Die Photovoltaikanlage am Dach des Mehrzweckgebäudes – dazu später mehr – deckt 30 Prozent des Stromverbrauchs ab. Die restlichen 70 Prozent liefern regionale Ökostromanlagen. „Für mich ist nicht nur die Umweltverträglichkeit ein wichtiger Punkt. Als Unternehmer sehe ich, dass diese Maßnahmen ebenso wirtschaftliche Vorteil bringen“, erklärt Kramer und ergänzt „Wir haben zum Beispiel bei unserer Wärmerückgewinnungsanlage kaum Wartungskosten.“