Das Potenzial des 1964 erbauten Einfamilienhauses in Hörbranz hat Eckart Drössler bereits bei der ersten Besichtigung im Jahre 2010 erkannt. Die Bausubstanz war gut, der Kaufpreis vernünftig, die Möglichkeit für eine tiefgreifende Sanierung gegeben  – und die Lage optimal. Der einzige Haken: „Für meine Lebensgefährtin und mich alleine war das Haus schlicht zu groß“, erzählt er rückblickend. Dass das Paar seinen Traum vom neuen Zuhause trotzdem nicht aufgeben musste, verdankte es dem tollen Familienzusammenhalt – und verständnisvollen Nachbarn. Denn die vermeintlich einfache Lösung lag nahe: Das einstige Einfamilienhaus mit Spinnerei-Anbau wurde zum Mehrgenerationenhaus in Passivhausstandard umgebaut.